Langer Beifall vor vollem Haus

Mozart-Requiem zum Einstand von Dieter Hauß

Begeisterter Beifall der über 400 Zuhörer war der verdiente Lohn für eine intensive Vorbereitung. Souverän und unaufgeregt dirigierte Dieter Haus Mozarts Requiem und Es-Dur-Sinfonie in der Speyerer Dreifaltigkeitskirche. Hervorragend eingestellt hatte er den Mozartchor bei seiner ersten Aufgabe als neuer Dirigent.

Hauß´ Interpretation mit durchgehend moderaten Tempi hatte wohl manchen Kritiker überrascht. Das tat aber der Wirkung des Werkes auf die Zuhörer keinen Abbruch. Machtvoll das Rex tremendae und das Dies irae, klar und durchsichtig die Koloraturen der Kyrie-Fuge, klangreich und einfühlsam die Solistenquartette im Recordare und im Benedictus, schwungvoll und farbenreich die Sinfonie: Orchester, Chor und Solisten bildeten eine jederzeit homogene Einheit. Und das war zu einem guten Teil dem stets präzisen Dirigat von Dieter Hauß zu verdanken.

Ein sehr viel versprechender Anfang für das neue Gespann, und man darf auf weitere schöne Konzerte gespannt sein. Am 26. November gibt es an gleicher Stelle Mendelssohns Oratorium Elias, bis dahin zwei kleinere Konzerte: Unter dem Titel "Von fremden Ländern und Menschen" sind am 13. Mai und am 26. Juni romantische Lieder und Chorwerke zu hören.

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